Das Regulierungs-ECHO: Von Ärger in Malta, russischer Regulierung, bitcoin-Besteuerung, Privacy Coins, Ripple und der Blockchain-Start-up-Szene in Argentinien. Alles, was man in der letzten Woche verpasst haben könnte.
Ärger im Paradies? Blockchain-Unternehmen haben es in Malta nicht immer leicht
Maltesische Banken weigern sich offenbar, mit Blockchain-Unternehmen zusammenzuarbeiten. Die Insel, die als Zufluchtsort für bitcoin-, Krypto- und Blockchain-Firmen gilt, stellt die Unternehmen trotz ihrer generellen Empfängnisbereitschaft offenbar vor Schwierigkeiten. .
Ernst & Young gibt Tool für Krypto-Besteuerung heraus
Die Anwaltskanzlei, die zuletzt mit ihrem herausstach, will nun ein Tool herausgeben, das Menschen bei ihrer Steuererklärung helfen soll. Besser gesagt: bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Dazu sammelt das Tool offenbar Daten von verschiedenen Krypto-Exchanges, speist sie in ein Programm ein und sagt den Nutzern, wie viel Steuern sie für ihre einzelnen Trades zahlen müssen.
Bye, bye Monero? Frankreich erwägt Verbot von anonymen Kryptowährungen
Wo wir schon bei Steuern sind: Mit Privacy Coins wie etwa Monero lässt sich mit etwas Geschick Geld am Fiskus vorbeischleusen. Kein Wunder eigentlich, dass das einigen Behörden nicht ganz ins Konzept passt. Grund genug für Frankreich, ein Verbot der anonymen Währungen zu erwägen. Wie das genau umgesetzt werden soll, weiß bisher (vielleicht) nur die Französische Nationalversammlung, die den erlassen hat. Falls es sonst noch jemand wissen sollte: Kommt in unseren und erzählt es uns. Wenn du es nicht weißt, darfst du auch vorbeikommen.
Ripple vs. SEC: Ripple trägt kleinen Sieg davon
Nun nach Übersee, genauer gesagt nach Kalifornien. Noch genauer gesagt: Ripple. Denn wie man einem entnehmen kann, hat Ripple im Kampf gegen die SEC einen kleinen Sieg davon getragen. Hintergrund des Verfahrens ist die Frage, wie Ripple vor dem Gesetz bzw. der Börsenaufsichtsbehörde einzustufen sei. Im betreffenden Verfahren ging es darum, die Verhandlung vom Bundesgerichtshof zu niedrigeren Gerichtshöfen zu verschieben, was einer Herabstufung gleich käme. Diesem Antrag wurde nun nicht stattgegeben. Weitere Ergebnisse bleiben allerdings aus.
Argentinien: Regierung und Binance fördern Blockchain-Start-ups
Argentinien versucht, die bitcoin- und Blockchain-Community, in Richtung des südamerikanischen Landes zu locken. Dafür bekommt die Regierung prominente Unterstützung. Denn die neuen Projekte, in die die Regierung insgesamt 50.000 US-Dollar stecken will, sollen unter der Schirmherrschaft von Binance stehen. .
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Published at Mon, 11 Mar 2019 07:00:31 +0000