
Ist das nun das Ende des freien Internets? Die bekannte Struktur des World Wide Webs, gerade der Social Networks, wird durch die Entwicklungen der EU nachhaltig geprägt werden. Doch ich sehe keineswegs Grund zur Trauer. Das Ende des Internets ist das noch lange nicht. Vielmehr bestätigt die Abstimmung im EU-Parlament die Notwendigkeit einer größeren Dezentralität. Vielleicht ist es an der Zeit für einen großen Exodus hin zu dezentralen Alternativen sozialer Netzwerke und Content-Plattformen.
, oder auch ganz krypto-fern zeigen, dass soziale Netzwerke auch dezentral gehen. Erstere sind durch die dezentrale Natur, sieht man von den ab, zensurresistent. Dezentrale Datenablagen sind mit Erfindungen wie auch keine Vision mehr, sondern Realität. Schließlich bietet das Tor-Netzwerk auch Möglichkeiten der Anonymität, die in Zeiten des gläsernen Menschen verlorengingen. Mehr gewöhnliche Nutzer, die nichts Illegales tun möchten, schaden dem Darknet ohnehin nicht, es könnte so in der Mitte der Gesellschaft ankommen.
Zum zehnten Geburtstag von bitcoin ich an die ideologischen Wurzeln von bitcoin. Wir sollten mehr Autonomie wagen. Vielleicht ist es in Zeiten nach dem EU-Fanal an der Zeit, diese Autonomie auch jenseits des Geldes zu wagen. Das Zeitalter der unstoppable applications, welche Ethereum beworben hat, ist damit gekommen.
Lang lebe das Internet!
Published at Wed, 27 Mar 2019 16:30:51 +0000