February 25, 2026

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Brexit verschreckt Finanztalent – Auch Blockchain-Unternehmen leiden

Brexit verschreckt finanztalent – auch blockchain-unternehmen leiden

Brexit verschreckt Finanztalent – Auch Blockchain-Unternehmen leiden

Brexit verschreckt finanztalent – auch blockchain-unternehmen leiden

Einst galt London neben New York als eines der wichtigen Finanzzentren der Welt. Seit dem Brexit-Votum der britischen Bevölkerung im Sommer 2016 gilt dieser Status jedoch unlängst als gefährdet. Denn wenn bis zum 29. März keine Einigung zwischen London und der EU gefunden ist, könnte das Schreckgespenst eines harten, ungeordneten Brexits ohne Abkommen Gestalt annehmen.

Bereits heute wandern immer mehr Unternehmen und Banken aus der Finanzmetropole ab. Sie fürchten, den Zugang zum EU-Binnen- und Arbeitsmarkt in einem solchen Szenario zu verlieren.

Vor allem der FinTech-Sektor ächzt dieser Tage unter der ungewissen Zukunft. Denn der Brexit schreckt immer mehr Finanztalente ab, Karrieren in London zu verfolgen. Dies stellt der britische Finanzverband TheCityUK in seinem jüngsten Bericht fest.

Seit dem Brexit-Votum im Juni 2016 sehen wir einen bemerkenswerten Rückgang von Absolventen insbesondere aus Frankreich und Deutschland,

berichtet Miles Celic, Geschäftsführer des Verbands, vom Abwanderungstrend. Derzeit beschäftige der britische FinTech-Sektor zwar knapp 60.000 Angestellte, von denen rund ein Fünftel aus den EU-Mitgliedsstaaten stamme. Heute würden sich jedoch mehr gegen Arbeitgeber in London entscheiden, als für den Umzug an die Themse.

Konkurrenz vom Festland – Finanztalent wird zur Mangelware

Darunter leiden neben anderen Software-Entwicklern vor allem auch Blockchain-Start-ups. Denn hier ist neben Spartenwissen vor allem technisches Know-how gefragt. Künftig könnte genau dies zur Mangelware werden, so der Bericht. So bestünde etwa das Risiko, dass mehr Finanzexperten abwandern, als durch eigene Ausbildung an heimischen Universitäten kompensiert werden kann.

Der derzeitige Mangel an Tech-Talenten ist ein strategisches Problem für die britische Finanz- und verwandte Dienstleistungsbranche,

bestätigt auch Nathan Bostock, UK-Geschäftsführer des spanischen Bankenriesen Santander die Brisanz der Lage. Bislang würde jedoch zu wenig getan, um der Abwanderung zu begegnen.

Konkurrenz macht London dieser Tage neben Paris und Luxemburg vor allem der Blockchain-Hub Berlin. Immer mehr Start-ups siedeln sich hier an, um neben dem gesicherten Zugang zum EU-Binnenmarkt auch die freie Arbeitsmigration des Schengenraums zu nutzen. Anders als in London müssen Finanztalente aus der europäischen Nachbarschaft hier keine Beschränkungen fürchten.

Brexit: Der Stand der Dinge und wie es nun weiter gehen soll

Dieser Tage gleicht das Jahrhundert-Vorhaben Brexit längst der Quadratur des Kreises – so chaotisch muten die scheinbar endlosen Verhandlungen an, so unvereinbar scheinen innenpolitische Positionen Londons mit den Vorstellungen aus Brüssel und Straßburg.

Nachdem das britische Parlament den jüngsten Stand des zuvor verhandelten Austrittsabkommens zuletzt in der vergangenen Woche abgelehnt hatte, steht nun zum 29. März der offizielle Scheidungstermin ins Haus.

Um doch noch geordnet in eine gemeinsame Zukunft starten zu können, bemüht sich London in dieser Woche um einen letzten Aufschub. Wie ihr Sprecher bestätigt, bittet die britische Premierministerin Theresa May EU-Ratspräsident Donald Tusk in einem Schreiben um eine Fristverlängerung und die Verschiebung des Brexit-Termins bis Ende Juni.

Tusk wiederum verlangt vom britischen Parlament, dass es den Austrittsvertrag vorher absegnet. Bereits nächste Woche dürfte es deshalb zu einer dritten, innenpolitisch umstrittenen Abstimmung im britischen Unterhaus kommen.

Über mögliche Zugeständnisse könnte allerdings schon der EU-Gipfel in Brüssel am heutigen Donnerstag, dem 20. März, entscheiden. Denn einen wie von May geforderten Aufschub müssen alle Mitgliedsstaaten einstimmig absegnen.

Dass die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten einer kurzen Gnadenfrist stattgeben würden, galt bisher als nahezu sicher. Vonseiten der EU-Kommission regt sich jedoch Widerstand: Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bekräftigt, dass die EU mit Blick auf das gemeinsame Abkommen keine weiteren Zugeständnisse machen werde. Die Verhandlungen seien abgeschlossen. Für den Gipfel rechne er mit keiner Entscheidung über den Aufschub.

Auch ohne harten Brexit: Austritt ist für London ein Verlustgeschäft

Sollte sich bei den anstehenden Verhandlungen eine Lösung finden, wird die Wirtschaft auf den britischen Inseln wie auch auf dem Kontinent aufatmen. Ungeschehen wird dies den Abwanderungstrend und die ersten Umsiedlungen von London auf das europäische Festland jedoch nicht machen. Ob mit oder ohne Abkommen – für das Finanzzentrum bedeutet der Austritt bereits heute vor allem Verluste.

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Published at Thu, 21 Mar 2019 07:30:11 +0000

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Re: 房价降了就得“救市”?人民日报:降价合乎常理

Re: 房价降了就得“救市”?人民日报:降价合乎常理 房价降了,就得“救市”?(各抒己见) 刘志强 《 人民日报 》( 2017年02月27日   19 版)    ●对二手房价格下跌最敏感、最“痛心”的群体很可能是在去年高位时买进、今后几年就打算“倒手转卖”的业主。既然这些人主要是投资投机,那就和其他市场交易一样,请理性对待价格的正常波动 春天来了,万物复苏,去年一路猛涨、红火异常的合肥楼市却多了些寒意。有业主反映,二手房每平方米降价4000元都无人问津,二手房跌幅超过10%的也不在少数。也有业内人士表示,春节前后本就是楼市销售淡季,部分二手房的挂牌价格下降也不能代表合肥楼市整体局面,所谓“暴跌”其实是人为营造出的假象。不管怎样,确实有个别业主“坐不住”了,甚至提出希望政府“出手救市”。 业主的“坐不住”可以理解。没买房时,谁都希望房价低,一旦买到手,谁都希望保值增值。房价一降,最重要的家庭财富眼看缩了水,搁谁身上都不痛快。房地产市场健康稳定发展,既对普通百姓有利,也是政府施政的重要目标。房价上涨过快,政府有采取调控措施、稳定市场的责任;那么,房价降了,政府也得出手“救市”吗? 仔细观察此轮合肥楼市降温,无论从程度上去判断,还是从原理上分析,都实难发现政府出手的理由。 首先,降价合乎常理,无需大惊小怪。合肥房价从高位上下跌,是在前期上涨过快基础上出现的正常回归。去年房价涨幅较高的合肥、厦门、武汉等地,近年来发展势头确实不错,但城市人口增长、居民收入水平提升等变动并不足以支撑如此高的涨幅。房价一路猛涨,已经消化乃至透支了大量购房需求,即便政府不在去年国庆前后采取调控措施,涨势照样会逐步减弱。更何况,政府踩了急刹车,让投机投资者退场,房价也仅仅是略微回调,既没有造成楼市暴跌,又能有效满足更多人住有所居的基本需求,还防止了系统性风险,可谓一举多得。 再者,真正刚需无虞,不必过分担心。有呼吁“救市”的人提出,买卖二手房的都是“刚需”,价格就得稳定。啥叫“刚需”?“房子是用来住的,不是用来炒的。”——去年底中央经济工作会议提出的论断,为“刚需”定了调:刚性需求,就是只用于或主要用于自住、不将投资功能考虑在内的购房需求。既然是“刚需”,若业主是在去年高位时买了房用于自住,今年不可能转手就卖;如果住个五年、十年再卖掉,届时房价水平未定,也不用眼下就着急。 剔除种种可能后不难发现,对二手房价格下跌最敏感、最“痛心”的群体很可能是在去年高位时买进、今后几年就打算“倒手转卖”的业主。而他们,往往并不属于“刚需”,因为短期内的买入、卖出其实就是“炒房”,而“房子不是用来炒的”。既然这些人主要是投资投机,那就和其他市场交易一样,请理性对待价格的正常波动。房价降了,对一些人来说,不过是算盘落了空,而对真正的刚需者而言,却是向梦想靠了靠岸呐。 合肥恐怕不会是今年楼市调整的唯一城市。既然如此,那些前期上涨过快城市,也应预估到房价松动下跌带来的后果,未雨绸缪、仔细甄别、有效应对。 (Why?) Published at Mon, 27 Feb 2017 05:05:32 +0000 [wpr5_ebay kw=”bitcoin” num=”1″ ebcat=”” cid=”5338043562″ lang=”en-US” country=”0″ […]