January 26, 2026

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Bitcoin FUD – 5 Vorwürfe, die ein Bitcoin-Hodler nicht mehr hören kann

Bitcoin fud – 5 vorwürfe, die ein bitcoin-hodler nicht mehr hören kann

Bitcoin FUD – 5 Vorwürfe, die ein Bitcoin-Hodler nicht mehr hören kann

Wir möchten aufräumen mit Fear, Uncertainty and Doubt (FUD) und liefern euch passende Antworten, zum lässigen parieren aller haltlosen Vorwürfe gegen das Ökosystem.

1. Energieverbrauch

bitcoin ist schlecht, weil der Stromverbrauch zu hoch ist.

Das BTC-Netzwerk verbraucht in der Tat recht viel Strom. Der jährliche Verbrauch bewegt sich in Sphären ganzer Nationalstaaten. So verbraucht die Kryptowährung Nr. 1 etwa so viel Strom wie Portugal. In Zahlen ausgedrückt: Der akkumulierte Stromverbrauch entspricht über 49 Terawattstunden bzw. 49 Milliarden Kilowattstunden. Das sind sage und schreibe 0,22 Prozent des alljährlichen Gesamtstromverbrauchs auf dem Planeten Erde.

Klingt viel, ist es auch. Allerdings – und diesen Teil der Gleichung darf man nicht außer Acht lassen – ist der Stromverbrauch Mittel zum Zweck. Der Proof-of-Work-Algorithmus meißelt Wert – denn nichts anderes sind bitcoin-Transaktionen – sprichwörtlich in (digitalen) Stein. Mit jedem neuen Block steigt die Netzwerkintegrität an; Protokolländerungen von in der Vergangenheit durchgeführten Transaktionen lassen sich nur mit derart hohen Kosten durchführen, dass sich diese Art von Angriff nicht lohnt. Je größer das Netzwerk ist, desto energieaufwändiger ist dessen Sicherung.

Bitcoin fud – 5 vorwürfe, die ein bitcoin-hodler nicht mehr hören kann

Die Frage, ob bitcoin zu viel Strom verbraucht, lässt sich allerdings nur anhand einer Kosten-Nutzen-Rechnung beantworten. Für die Sicherung einer globalen, zensurresistenten Währung, so würden Bitcoiner argumentieren, darf man ruhig Energie verbrauchen. Zumal ein Großteil dafür aus erneuerbaren Energien stammt.

Allerdings, das darf man wohl nicht außer Acht lassen: Es gibt ein Energieproblem. Und das ist global. Dafür braucht man komplexe Lösungsansätze und eine bestmögliche Auseinandersetzung mit dem Thema. (Einen Ansatz dazu gibt es hier.)

2. Darknet

Ist bitcoin nicht diese Darknet-Währung?

Ja, mit bitcoin kann man illegale Dinge im Darknet kaufen. In Wahrheit ist das bitcoin-Handelsvolumen auf Darknet-Marktplätzen jedoch fast zu vernachlässigen. Zwar setzen Darknet-Händler täglich etwa zwei Millionen US-Dollar in bitcoin um, das entspricht aber lediglich 0,35 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens im bitcoin-Netzwerk. Dies geht aus einem aktuellen Bericht von Chainalysis hervor.

Bitcoin fud – 5 vorwürfe, die ein bitcoin-hodler nicht mehr hören kann

3. Geldwäsche

bitcoin ist anonym, also lässt sich doch super einfach Geld damit waschen.

Es gibt kaum ein Medium, dass zur Geldwäsche derart ungeeignet ist wie bitcoin. Schließlich ist bitcoin nicht anonym, sondern pseudonym. Zwar stehen Sender und Empfänger von Transaktionen nicht mit ihrem Klarnamen auf der Blockchain, es gibt aber immer wieder Beispiele, bei denen Behörden die Verbindung zwischen realer Person und bitcoin-Adresse herstellen konnten. Sobald das geschehen ist, kann man jede Transaktion auf alle Ewigkeit zurückverfolgen.

Straftaten wie Geldwäsche und Steuerhinterziehung lassen sich kinderleicht aufklären. Daher verspricht selbst Bargeld ein höheres Maß an Anonymität als die Kryptowährung Nr. 1. Übrigens: Das Gros der Geldwäsche wickelt der traditionelle Finanzsektor ab. Meldungen wie die mutmaßlichen Geldwäscheaktivitäten der Deutschen Bank sind nur die Spitze des Eisbergs.

Es ist wahr, dass die Polizei derzeit eine Untersuchung in einer Reihe unserer Büros in Deutschland durchführt. Die Untersuchung hat mit den Panama Papers zu tun. Weitere Einzelheiten werden mitgeteilt, sobald sie bekannt werden. Wir arbeiten uneingeschränkt mit den Behörden zusammen.

4. Die Todesspirale

Wenn der Kurs immer weiter sinkt, gehen die Miner bankrott. Dann sichert niemand mehr das Netzwerk. Und bitcoin? Geht zugrunde.

Zum Glück gibt es das difficulty retargeting adjustment alle zwei Wochen. Dieses verhindert, dass Miner über einen langen Zeitraum nicht mehr profitabel wirtschaften können. Zwar nehmen bitcoin Miner während des aktuellen Krypto-Winters eine Reihe von Geräten tatsächlich vom Netz. Dabei handelt es sich aber in aller Regel um ASICs älterer Generationen. Folglich sinkt die Gesamtrechenleistung im Netzwerk und – schwupps – geht die Difficulty südwärts.

Bitcoin fud – 5 vorwürfe, die ein bitcoin-hodler nicht mehr hören kann

Derzeit zeichnet sich indes sogar wieder ein Anstieg der Hash Rate ab. Es besteht also kein Grund zur Panik. Für eine ausführlichere Erklärung, wieso die Death Spiral bitcoin nicht töten wird, bitte hier entlang.

5. Volatilität

bitcoin ist als Zahlungsmittel völlig ungeeignet, da der Kurs viel zu volatil ist.

Dieser Vorwurf ist nicht ganz so leicht von der Hand zu weisen. Man kann schließlich argumentieren, dass es für ein Zahlungsmittel nicht unbedingt förderlich ist, dass sein Wert während der Transaktionen teils signifikanten Schwankungen ausgesetzt ist. Die Volatilität rührt indes von Bitcoins „harter“ Geldpolitik. Schwankungen in der Geldnachfrage lassen sich nicht durch eine flexible Zinspolitik wie bei Fiatwährungen ausgleichen. Technisch gesprochen ist das Geldmengenangebot bei der Königin der Kryptowährungen vollkommen unelastisch – eine höhere Nachfrage kann kein Mehr an Produktion triggern. Schwankungen in der Nachfrage wirken sich also umso stärker auf den Preis aus.

Bitcoin fud – 5 vorwürfe, die ein bitcoin-hodler nicht mehr hören kann

Doch es besteht Hoffnung. Steigt die Adaption, sollte die Volatilität sinken. Denn größere Märkte sind insofern effizienter, als dass sie die „wahren“ Preise besser abbilden können. Dadurch, so argumentiert bitcoin Researcher Hasu, dürften Akteure in den Markt eintreten, die aufgrund der vormaligen Volatilität fernblieben. Was entsteht, ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf.

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Published at Sat, 09 Mar 2019 11:00:26 +0000

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20140221-IMG_5689By stephthegeek on 2014-02-26 01:44:19

ICOBox Token Store Readies for Rollout

ICOBox, the world’s biggest provider of SaaS ICO solutions, is about to add an exciting new innovation to its already impressive list of services. The week of December 18, 2017, it will unveil its Token Store. The Store will be a marketplace that sells the tokens of interesting ICO projects to participants at a 30-75% discount. There will be no upper or lower limits on the number of tokens that can be acquired by users.


Your One-Stop Token Shop

Those who wish to use the Token Store will have to register using their ICOS token ID on the Token Store secure platform. Once they are registered, they can deposit cryptocurrencies on their accounts. The wallets currently accept BTC, ICOS or ETH. When tokens that the users wish to acquire appear on the marketplace, they can exchange the cryptocurrencies in their wallets for the tokens. Participants will then be able to withdraw the tokens from the platform, subject to KYC verification. This is a standard legal requirement and involves the user giving his full legal name, address and a copy of official identification documents.

ICOBox Co-Founder Daria Generalova states:

The Token Store is all about making quality tokens more accessible to token holders. We plan to thoroughly scrutinize ICO projects before selecting them for the Store. Some of the factors we will consider include whether the project is set to be successful in its ICO, whether it has met its stated financial targets (for example, having already reached the soft cap), and whether the project includes an escrow account where funds can be stored for at least two months, pending the completion of its ICO. Due to our hard work up front, users can rest assured that, no matter their choice, they will be receiving a first-class token.

The new tokens remain on the marketplace for a month, and any unsold tokens are returned to the issuer. Varying discounts may be provided by the ICO projects, up to and including the highest discount, which requires that buyers wait at least 24 hours before withdrawing the newly acquired tokens assigned to them from the platform.

The founders of ICOBox trust that this new service will create synergetic effects for all parties involved.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=lbuD32LN4T0?feature=oembed&w=500&h=281]

About ICOBox

ICOBox was established in July 2017 with the goal of providing SaaS and turnkey ICO services to blockchain-based projects. Soon thereafter, ICOBox conducted its own ICO and collected 4,000 BTC. Ever since, the project has been organizing ICOs, and to date, its clients have collected over $200 million, which they will spend to bring their state-of-the-art products and services to the market.

For more information about ICOBox and its services, please visit icobox.io.

What do you think of a discount marketplace for ICO tokens? Will it help or hurt participation in listed ICOs? Let us know in the comments below.


Images courtesy of ICOBox

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